Warum Unperfektion wichtig sein kann und wann sie funktioniert.

Von Markus Bühler | 18. September 2017

Am Freitag hatte ich meinen ersten Auftritt mit Klavier und Gesang. Es war ein wundervoller und rundum gelungener Abend. Ich war glücklich. Mein Publikum war glücklich. Es war einer der richtig guten Tage.

Gleichzeitig habe ich ziemlich viele Fehler gemacht. Ich bin es nicht gewohnt, vor Publikum zu spielen.

Die Fehler spielten allerdings bei den vielen positiven Rückmeldungen keinerlei Rolle. Möglicherweise sind die Fehler dem Publikum gar nicht aufgefallen?

Später dann dachte ich mir: Vielleicht waren die Fehler sogar ein Teil des Erfolgs?

Ich war schon auf Konzerten, wo Spitzen-Musiker unglaublich perfekt gespielt und mich nicht berührt haben.

Kann das daran liegen, dass diese perfekte Musik und der Mensch hinter dieser perfekten Musik so gar nichts mit mir als Zuhörer zu tun hat? Weil ich nicht so perfekt bin. Nicht so überragend. Nicht so diszipliniert. Nicht so professionell.

Ich wage die These, dass Unperfektion verbindet. Nähe herstellt. Sympathisch ist.

Dafür gibt es 3 wichtige Voraussetzungen:

  • Es hängt auch von Deinem Publikum ab. Wenn im Publikum Menschen sitzen, die vor allem Spitzenleistungen auf der Bühne gewohnt sind und erwarten, kann es als Normalsterblicher schwierig werden. Normale, musikalisch unschuldigere Menschen sind einfacher zu beglücken.
  • Das Gefühl muss passen. Bei mir und meinen Zuhörern. Dazu benötige ich Zugang zu seinen Gefühlen. Ich muss mich trauen, mich auf die Geschichten der Lieder einzulassen.
  • Das Umfeld muss passen: Ich hatte eine schöne Location. Eine Violistin hat mich am Klavier begleitet. Der Raum war abgedunkelt und Kerzen haben für eine schöne Stimmung gesorgt.

Marketing ist wie ein Konzert.

Der Erfolg hängt von Dir UND von Deinem Publikum ab.

Dein Publikum muss Deine Qualitäten wahrnehmen können. Sonst kannst Du Dein Publikum nicht glücklich machen.

Deshalb gibt es (unter anderem) 2 Kombinationen, die funktionieren:

Variante 1:

  • Du spielst durch und durch perfekt. Keine Fehler. Perfekte Vorbereitung. Keinerlei Stress auf der Bühne.
  • Dein Publikum steht auf Spitzenleistung. Und wertet diese Spitzenleistung höher als den Menschen hinter der Spitzenleistung.
  • Dein Publikum weiß viel über das, was Du spielst. Intellektuelle, kritische Zuhörer. Da die Aufmerksamkeit auf der Klasse der Darbietung liegt, spielen andere Faktoren nicht die große Rolle, weil ein Zuhörer nicht alle Kanäle auf einmal geöffnet haben kann.
  • Das Umfeld ist ein Profi-Umfeld. Die Karte kostet viel Geld. Der Pianist spielt auf einem Steinway-Klavier. Das Publikum ist edel gekleidet.

Variante 2:

  • Dein Publikum sind ganz normale Menschen
  • Dein Publikum will vor allem einen schönen Abend erleben
  • Dein Publikum mag etwas erleben und (gefühlsmäßig) bewegt werden
  • Du es nicht schaffst, eine Verbindung mit diesen echten Menschen auszubauen und daher keine Gefühle auslöst: Dann wirst Du kein Stamm-Publikum aufbauen.

Selbstverständlich gibt es auch etwas dazwischen. Zuhörer, die Gefühle wollen und einen Profi-Musiker auf der Bühne. Ich habe mich auf 2 Alternativen konzentriert, weil diese beiden Alternativen wahrscheinlicher sind. Denn Menschen schaffen es häufig nicht, entgegengesetzte Kriterien miteinander zu verbinden. Perfektion und Menschlichkeit. Kritiker-Blick und Gefühl. Kopf und Gefühl. Auch wenn diese Kombination extrem bereichernd ist.

ACHTUNG:

Variante 2 ist viel einfacher. Du bist ein Mensch. Und keine perfekte Maschine. Die Interaktion mit Menschen macht zumindest langfristig glücklicher als die Interaktion mit Maschinen. Du verbindest Dich. Bist eins mit Deinem Publikum. Auch wenn Du kein Star bist. Die Menschen kommen immer wieder zu Dir, einfach weil sich das gut anfühlt.

Variante 1 belohnt kurzfristig. Du gewinnst einen Award. Die Medien fangen an, sich für Dich zu interessieren. Spitzenleistung passt gut zur Leistungs-Gesellschaft. Deshalb bekommst Du Aufmerksamkeit. Du stichst aus der Masse hervor. Bist größer als der Rest. Die Menschen kommen nur solange zu Dir, wie Du an der Spitze stehst.

 

 

Was jeder machen kann VS. was nur Du machen kannst.

Von Markus Bühler | 29. August 2017

Was jeder machen kann:

  • Eine Website aufbauen
  • Eine Newsletter-Liste aufbauen, z.B. mit Mailchimp
  • Bloggen
  • Suchmaschinenoptimierung (die richtigen Suchworte finden, Inhalte optimieren)
  • Eine Facebook-Fanpage
  • Google Werbung
  • (…)

Was nur Du machen kannst:

  • Du selbst sein, authentisch sein
  • Deine Stärken, Dein Warum, Deinen Antrieb finden und kommunizieren
  • Dich auf Video zeigen
  • Dich in Deinen Blog-Artikel zeigen
  • Dich und Deine Einzigartigkeit in Dein Unternehmen einbringen
  • (…)

Es ist gut, Google zu kennen und zu beachten, Inhalte zu kreieren, E-Mails einzusammeln und sich auf einer eigenen Webpräsenz zu zeigen. Das ist eine tolle Grundlage für Erfolg.

Aber das macht jeder.

Was nicht jeder macht, ist, sich mit sich selbst zu beschäftigen und sich selbst nahe zu sein. Leider. Wir bekommen im Elternhaus, in der Schule und im Leben häufig abtrainiert, uns selbst nahe zu sein. Gar nicht so einfach, als Erwachsener wieder die Spur aufzunehmen.

Schau Dir Websites an. Es wimmelt nur so von Zombie-Texten und unpersönlichen Websites.

Umso größer die Chance, wenn Du es schaffst, Dich gemeinsam mit Deinem Unternehmen weiter zu entwickeln und Dich zu zeigen.

Dein Angebot wird einzigartig.
Weil Du ein einzigartiger Mensch bist.
Dein Erfolg wird wahrscheinlicher, Deine Zufriedenheit größer.

Wähle ein einfaches Eingangstor für Deine Dienstleistung! (Auch wenn Deine Dienstleistung komplex ist)

Von Markus Bühler | 25. August 2017

Einfaches Eingangstor: Webdesigner
Komplexe Dienstleistung hinter dem Eingangstor: Unternehmensentwicklung, Positionierung, Entscheidungen, Emphatie, Perspektivenwechsel, Ja!s generieren.

Einfaches Eingangstor: Friseur
Komplexe Dienstleistung hinter dem Eingangstor: Einem Menschen eine schöne Zeit bereiten. Beziehung aufbauen. Ästhetik.

Einfaches Eingangstor: Buch-Coach
Komplexe Dienstleistung hinter dem Eingangstor: Einen Raum für Offenheit und Kreativität schaffen. Den Autor in seiner Eigenheit und Einmaligkeit bestärken. Im richtigen Maß in den Arsch treten.

Einfaches Eingangstor: Lehrer
Komplexe Dienstleistung hinter dem Eingangstor: Beziehung aufbauen. Motivieren. Schüler abholen. Mit den richtigen Themen, den richtigen Worten, den richtigen Taten. Einzelnen Schülern individuell begegnen. Als Coach.

Einfaches Eingangstor: Gärtner
Komplexe Dienstleistung hinter dem Eingangstor: Paradiese erschaffen. Die Umgebung im Auge behalten. Langfristig denken. Die Garten-Persönlichkeit entwickeln. Systeme schaffen, die sich gegenseitig stärken.

Einfaches Eingangstor: Schreiner
Komplexe Dienstleistung hinter dem Eingangstor: Achtsam und diszipliniert arbeiten. Liebe zum Detail. Entscheidungen treffen.

Mir begegnen immer wieder Selbständige, die ein abstraktes Eingangstor wählen, das ich nicht auf Anhieb verstehe. Das nicht bei den Problemen und Bedürfnissen der Menschen da draußen ansetzt. Coaches mit wilden und spektakulären Claims. Und wenig Umsatz.

Jede Dienstleistung ist komplex und erfordert viele Qualitäten.
Das ist nicht abhängig davon, wie spektakulär Du Deine Dienstleistung anpreist.

Ich glaube es ist schlauer, wenigstens das Eingangstor einfach zu  wählen.

Sich einfach Webdesigner, Friseur, Buch-Coach, Lehrer, Gärtner und Schreiner zu nennen.
Diese Bezeichnungen sind gut genug. Jeder versteht sie. Jeder braucht sie.

Die Menschen kommen. Und Deine Qualität und die Qualität Deiner Dienstleistung entscheidet, ob sie wiederkommen und andere von Dir erzählen.

Früher habe ich manchmal nach Worten gesucht, die meine Tätigkeit und den Wert meiner Tätigkeit ideal in Worte fassen.
Jetzt sage ich nur noch: „Ich bin Webdesigner.“ Oder „Ich baue Websites.“
Im weiteren Gespräch kann ich meine Qualitäten dann locker unterbringen.

Übertriebene Knappheit wirkt, ist aber selten innovativ und kundenfreundlich.

Von Markus Bühler | 23. Juli 2017

„Es sind nur noch ganz wenige Plätze frei, buchen Sie jetzt gleich!“

„Dieses Super-Sonder-Angebot gilt nur noch die nächsten 30 Minuten.“

Herrje ist das seltsam, dass alles so knapp ist. Plätze, Angebote, Zeit.

Eins ist klar: Menschen reagieren auf Knappheit.
Deshalb sind solche Knappheits-Botschaften auch so erfolgreich im Marketing. Es gibt sogar WordPress-Plugins, die sich ausschließlich mit diesem Thema beschäftigen.

Häufig schaden diese Knappheits-Geschichten allerdings unseren Kunden:

  • Unsere Kunden buchen Angebote, die sie nicht benötigen.
  • Unsere Kunden denken nicht lange genug nach, ob sie ein Angebot auch wirklich benötigen.
  • Unsere Kunden machen Fehleinschätzungen (z.B. dass ein Angebot besonders preiswert ist, nur weil der „Normal-Preis“ weiter über dem Sonderangebot liegt.)

Vielleicht gibt es da draußen ja Menschen, die Lust haben, ihr evolutionäres Erbe über Bord zu werfen. Die lieber agieren statt reagieren. Die die Sonderangebote des Lebens eher als Gefahr denn als Chance betrachten. Die lieber in einem Gefühl der Fülle und des GENUG leben wollen als in dem gestressten Gefühl, dass alles da draußen knapp ist.

Vielleicht sind es genau diese Menschen, mit denen die Arbeit besonders viel Spaß macht. Weil sie genug haben und nicht geizen.

Man muss ja nicht gleich die alt-bewährte Knappheits-Strategie komplett über Bord werfen.

Es gibt auch eine Mitte. Man bietet vertrauten Stamm-Kunden ein besonderes Angebot an. Oder den eigenen Newsletter-Empfängern. Und das Angebot gilt nicht nur 3 Stunden, sondern 14 Tage. Genug Zeit also, um ohne Stress entscheiden zu können, ob man das Angebot annehmen will.

 

Kundennutzen: Wenn sich Dein Besucher für Dich interessiert, dann zeig Dich auch!

Von Markus Bühler | 18. Juli 2017

Ich habe meine Startseite verändert. Seit einigen Tagen sieht man auf der Startseite: MICH.

Bisher habe ich es vermieden, mich auf der Startseite zu zeigen. Ich wollte in erster Linie den Wert und Nutzen unseres Angebots darstellen und kommunizieren. Und nicht meine Person.

Dabei habe ich eines übersehen: Ich als Website-Berater bin der wichtigste Teil von Ja!Effekt. 90 Prozent unserer Kunden kommen über Empfehlungen. Konkret werde ICH dabei empfohlen. Meine Mitarbeiter agieren meistens im Hintergrund. Wenn nun jemand unsere Website besucht, dann macht es Sinn, ihm das zu zeigen, wonach er gesucht hat.

Gerade bei Dienstleistung wird der Mensch oder die Menschen hinter der Dienstleistung immer wichtiger. Es geht um Vertrauen und Symphatie. Unser Kunde will eine gute Zeit mit uns verbringen. Das ist wertvoll. Weil Arbeitszeit Lebenszeit ist.

Unsere „Über uns“-Seite wird häufiger geklickt als unsere „Leistungen“-Seite. Das ist ein klarer Hinweis darauf, dass unser Besucher den Hauptnutzen unseres Angebots in uns sieht. Also kann es Sinn machen, die „Über mich“ oder „Über uns“-Seite im Menü noch vor den LEISTUNGEN zu bringen. Oder sich eben gleich auf der Startseite zu präsentieren.

Wenn Du das nicht tust, denkst Du nicht aus Kundensicht, sondern Du machst es Deinem Besucher unnötig schwer, das zu finden, was er sucht.

Sich zu zeigen hat manchmal nichts mit Ego zu tun, sondern mit Kundennutzen.

Positionierung am Markt – Wie man sich leicht von Anderen abheben kann.

Von Markus Bühler | 12. Mai 2017

Es ist nicht besonders schwierig, sich von Anderen abzuheben. Für eine Positionierung am Markt.

Man braucht dazu auch nicht immer geniale Einfälle.
Genauso wenig wie man eine geniale Unternehmens-Vision braucht.

Nachfolgend ein paar Vorschläge:

Fehlerfreie Website
Die meisten Websites sind voller Fehler. Nur ganz wenige Websites merkt man an, dass hier jemand ganz aufmerksam bei der Arbeit war. Achtsam und wertschätzend. Denn nur durch Achtsamkeit und Wertschätzung entstehen fehlerfreie Inhalte. Und durch „Weniger ist mehr“. Also Qualität statt Quantität. Jedenfalls bist Du EINER VON HUNDERT, wenn Du eine fehlerfreie Website hast oder zumindest eine Website, die Achtsamkeit und Qualität ausstrahlt.

Eigenes Video
Faszinierenderweise zeigen sich viele Menschen immer noch nicht. Auch wenn Videos hochwirksam sind und heutzutage jeder problemlos ein Video zustande bringen kann. Ein eigenes Video macht schon aus dem Grund Sinn, weil Du den Teil Deines Unternehmens zeigst, der in jedem Fall einzigartig ist: DICH.

Authentische Texte
Das Internet ist voller Zombie-08/15-Texten. Falls Du den Mut hast, einfach so zu schreiben, wie Du redest, bist Du vielen Anderen weit voraus. Du wirst anders wahrgenommen.

Eigene Fotos oder Zeichnungen
Auch wenn die Bilddatenbanken wirklich hervorragende Bilder anbieten, kann man sich dennoch mit eigenen Bildern abheben. Ich weiß nicht genau warum, aber ich glaube es lohnt sich, auf eigene Werke zu setzen.

Die „Ich habe genug“-Ausstrahlung
Viele Wettbewerber wollen ganz viele neue Kunden. Und ganz viele Produkte verkaufen. Besonders beeindruckend zu sehen an den Online-Marketern, bei denen ich manchmal das Gefühl habe, dass sie von ihrer Mama einfach zu wenig Muttermilch abbekommen haben. Vielleicht aber haben sie sich einfach in der eigenen Geld-Gier verstrickt. Egal. Falls Du Dich reich fühlst und weißt, dass Du GENUG hast, dann wird sich das auf Deiner Website niederschlagen. Es ist attraktiv, einem Menschen oder einer Website zu begegnen, die diesen Reichtum ausstrahlt. Ein Genug-von-etwas-Haben.

Diese Punkte sind mir jetzt gerade spontan eingefallen, ich habe nur 10 Minuten nachgedacht und geschrieben. Du findest sicher noch mehr Möglichkeiten, wie Du Dich im Markt positionieren kannst und Dich abheben kannst. Schau Dich einfach um und überleg Dir, welche Engpässe es in der Welt gibt.

Besonders interessant und hilfreich sind die menschlichen Engpässe: Beziehung, Gefühle, Mystik, Heimat, Gemeinschaft.

 

Achtung: Facebook, Xing und Twitter sind keine Selbstfindungs-Tools! (im Gegensatz zu Deiner Website)

Von Markus Bühler | 8. Mai 2017

Deshalb helfen sie Dir zu Beginn Deines Unternehmens nicht. Sondern sie schaden Dir womöglich.

Es gibt nämlich unterschiedliche Phasen beim Entstehen eines guten Unternehmens und für verschiedene Phasen sind verschiedene Marketing-Kanäle sinnvoll oder eben auch nicht.

In der ersten Phase eines Unternehmens geht es unter anderem um Selbstfindung. Selbst wenn Du Dir im Vorfeld viele Gedanken über Dein Unternehmen gemacht hast, wirst Du Dein Unternehmen im Austausch mit Deinen Kunden verändern. Manche Unternehmer brauchen nur Monate, bis das eigene Unternehmen klare Konturen und eine klare Zielgruppe hat und profitabel ist. In der Regel aber brauchen Unternehmer viel länger. 3 bis 5 Jahre.

Für die erste Phase der Selbstfindung reicht meiner Meinung nach eine Website vollkommen aus. Du kannst Dich zeigen, Besucher in Google abholen und Deine Website optimieren.

Wenn überhaupt würde ich andere Kanäle erst nach dieser Zeit nutzen. Erst wenn Du wirklich weißt, wer Du bist, wer wirklich Deine Kunden sind und was diese Kunden wirklich von Dir und Deinem Unternehmen wollen.

 

Professionelles SEO (Google-Optimierung) für kleine Unternehmen findet 1:1 und LIVE statt.

Von Markus Bühler | 5. April 2017

Professionelles SEO, also die Optimierung von Inhalten für Google ist häufig teuer. Und intransparent. Und sinnlos=unprofitabel.

Die meisten Angebote, die auch mir ins Haus flattern, bieten jede Menge Versprechungen und listen wohlklingende Worte auf wie „Wettbewerber-Analyse, Link-Analyse, Website-Analyse…“.
Häufig wird eine monatliche Pauschale in Rechnung gestellt. Und über die Art, wie man zusammenarbeitet, wird wenig kommuniziert.

Wenn Du so ein Angebot buchst, buchst Du Dir neben den hohen Ausgaben vor allem eins: viel Nebel.

Meiner Meinung nach kann eine Google-Optimierung nur sinnvoll (=wirksam) durchgeführt werden:

1.) auf Erfolgsbasis (d.h. wenn Suchbegriff x auf Platz y bei Google rankt, fließt Geld)
2.) Live, d.h. man arbeitet zusammen mit einem SEO-Experten 1:1 und live an der Website und an der Verlinkung der Website

Die erste Variante ist schwierig, weil Google-Optimierung ein langfristiger Prozess ist.
Man benötigt Zeit, bis Maßnahmen Früchte tragen.
Und dementsprechend schwierig ist es, ein einfaches Geschäfts- und Preismodell zu entwickeln, das auf Basis des Erfolgs bei bestimmten Suchbegriffen funktioniert.

Die zweite Variante ist besser.

Ich treffe mich live mit meinen Kunden. Über Skype. Dann tauschen wir meinen Bildschirm aus.

Wir gehen gemeinsam über die Website und loggen uns ein. Checken Google Analytics und die GoogleSearch Console. Nutzen Profi-Tools zum Auffinden interessanter Suchbegriffe.

Und dann setzen wir um. Wir optimieren einzelne Inhalte auf der Website. Überlegen uns, wo wir intelligent interne und externe Links setzen können. Überprüfen die SearchConsole von Google, um Suchbegriffe ausfindig zu machen, die bereits ranken und die wir weiter nach oben in Google bringen können. Wichtige Suchbegriffe bilden wir in einem Ranking-Tool ab, damit wir diese Begriffe auf Dauer beobachten können.

So macht Google-Optimierung Spaß.

Mein Kunde gewinnt ein Bewusstsein für das Thema, kann eigenständig Optimierungen an seiner Website vornehmen. Gleichzeitig profitiert er von meiner Expertise und von meinen Profi-Werkzeugen. Wir dokumentieren die Ergebnisse, können also sehen, ob sich unsere Arbeit für den Kunden lohnt oder nicht.

Das ist sinnvolle Google-Optimierung.

Wenn Dich eine SEO-Agentur oder ein SEO-Experte kontaktiert, dann schlage diese Arbeitsweise vor.

Deine Website ist fassbare REALITÄT

Von Markus Bühler | 21. März 2017

Realität ist gut und wichtig.
Nur wenn Du Deine innere und äußere Realität kennst, weißt Du, wo Du ansetzen kannst, um Schritte nach vorne machen zu können.

Realität ist häufig schlecht fassbar und häufig nicht objektiv
Kennst Du Deine Realität wirklich? Kennst Du wirklich Deine inneren und äußeren Engpässe? Oder hast Du nur eine Ahnung? Und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Ahnung stimmt?

Kommt Dein Coach und Dein Unternehmensberater Deiner objektiven Realität auf die Spur?
Ich halte das für unwahrscheinlich. Dein Coach interagiert mit Dir. Mit Deinen Gedanken. Mit Deiner Wahrnehmung. Mit Deinem Gefühl. Alles subjektiv. Mag sein, dass Dein Coach exzellent ist und Realitäten aufdeckt, die Dir nicht bewusst waren. Aber genausogut kann ein exzellenter Coach Dir und Deinen Geschichten, die Du Dir selbst erzählst, auf den Leim gehen.

Deine Website ist Realität.
In Farben, Formen, Worte, Zahlen. Sie ist durch Dich entstanden. Duch Deine Gedanken. Durch Deine Entscheidungen. Durch Deine Art, zu kommunizieren. Sie ist fassbar. Du kannst sie betrachten und feststellen, ob Du klar denkst und kommunizierst oder nicht. Du kannst sie betrachten und feststellen, ob Du Dich hauptsächlich um Dich selbst drehst oder ob es Dir um die Menschen/Kunden da draußen geht. Du kannst Engpässe feststellen, in dem Du Deine Statistiken anschaust und die Seiten ausfindig machst, auf denen die Menschen Deine Website verlassen. Du kannst in einen Spiegel schauen und fühlen, ob das Du bist. Ob dies das Unternehmen ist, das Du aufbauen willst. Für das Du stehen willst. Deine Website ist Realität. Mach Dir das bewusst.

Nutzt das Realitäts-Tool WEBSITE!
Ich glaube, dass ganz viel Geld und Energie verschleudert wird da draußen. Ich glaube, dass Coaches und Unternehmensberater häufig innerhalb des Nebels ihrer Klienten agieren. Und sich manchmal selbst vorgaukeln, sie beschäftigen sich mit Realitäten. Ich glaube, wir brauchen mehr Realität. Und Deine Website ist ein wertvolles Realitäts-Tool. Wir können und sollten es nutzen, wenn wir vorankommen wollen.

Video-Abspann statt Video-Vorspann: weniger Ego, mehr Wirkung.

Von Markus Bühler | 24. Februar 2017

Überall wird davon gesprochen, dass der Kundennutzen im Zentrum jedes guten Unternehmens stehen soll.
Nützlich sein ist in. Und das ist gut so.

Anscheinend hapert es aber manchmal an der Umsetzung.
Ich schaue viele Videos an und höre beim Joggen häufig Podcasts.
Ich drücke auf PLAY. Auf meinem Laptop oder meinem MP3-Player.

Es geht los.
Ich freue mich auf das Thema.

Aber das Thema muss noch warten. Ich muss noch warten.
Es beginnt mit einem ausufernden Podcast-Jingle oder einem ausgefeilten Video-Vorspann.
Obwohl ich doch weiß, wer das Video produziert hat.

Kann mir jemand erklären, warum fast alle das so machen. Erfahrung? Gewohnheit? Ego?
Bevor ich meinem Zuhörer oder Zuschauer etwas gebe, muss ich schnell noch loswerden, wer ich bin, oder was?

Du kannst es anders machen. Die Chance ist groß.

Du kannst nützliche Videos und Podcasts produzieren und einfach anfangen zu reden. Und zwar nicht über Dich, sondern über das nützliche Thema.

Und erst am Schluss, wenn Du Deinen Zuschauer und Zuhörer glücklich gemacht hast, machst Du Werbung für Deine Marke.

Dein Gegenüber hat etwas bekommen. Jetzt nimmt er gerne noch Deinen Video-Abspann oder Podcast-Abspann mit auf.

 

 

Website erfolgreich machen: Wie Du die Wirkung Deiner Website innerhalb einer Stunde verdoppeln kannst.

Von Markus Bühler | 4. Februar 2017

Ich habe mittlerweile ca. 200 Websites aufgebaut.
Und suche beständig nach den entscheidenden Faktoren, die eine Website erfolgreich machen.

Eine Sache bestätigt sich immer wieder:

Je weniger Menüpunkte in der Navigation, desto besser.

Scheint mir fast, als gibt es eine Korrelation:

Je weniger Menüpunkte, umso erfolgreicher die Website.

Warum das so ist, erschließt sich mir mit einem Blick auf meine 2 Fernbedienungen:

Links die Fernbedienung unseres eigentlichen Fernsehers.

Rechts die Fernbedienung von Amazon Fire.

Wundert es jemand von Euch, dass ich fast nur noch die Amazon-Fire-Fernbedienung nutze?

Ich bekomme Beklemmungen, wenn ich die Sony-Monster-Fernbedienung nur anschaue.

Und es ist eine Befreiung, die Amazon-Fernbedienung zu nutzen.

Die meisten Navigations-Menüs sehen überladen aus wie die Sony-Fernbedienung.

Und 90 Prozent aller Websites könnten ohne Probleme so aussehen wie die Amazon-Fernbedienung.

Manchmal ändern wir bei Kunden innerhalb von 1 Stunde dadurch die ganze Website.
Wir verschieben einfach einzelne Menüpunkte in die zweite Ebene.

Die Arbeit dieser einen Stunde hat einen unglaublichen Hebel.

Nicht selten verdoppelt sich der Erfolg einer Website.

 

Facebook Werbung Kosten: Ist Facebook Werbung wirklich preiswerter als Google Werbung?

Von Markus Bühler | 24. Januar 2017

Ich höre das ständig:

Facebook Werbung ist preiswerter als Google Werbung.

Ich glaube das nicht.

Die Frage ist nämlich:
Für wen ist Facebook Werbung preiswerter als Google Werbung?

Mag sein, dass ich pro Klick einige Cents spare.

Aber was ist mit den Facebook-Usern, die gar keinen Bedarf für meine Leistung oder für mein Produkt haben?
Was bezahlen die?

Klar…Du kannst die Zielgruppe ziemlich genau auswählen.
Aber was Du nicht kannst: Entscheiden, was in diesem Moment wichtig und entscheidend für den Menschen ist, der sich auf Facebook aufhält.

Seit langem schon lenken sich eine Vielzahl an Menschen durch exzessive Facebook-Nutzung von ihrem Leben ab. Aus Lebenserfolgs-Perspektive ist das ein teuer Spaß. Immerhin haben diese Menschen bisher noch entschieden, wem sie Ihre Aufmerksamkeit schenken.

Seit längerer Zeit und in wachsendem Ausmaß entscheidet Facebook nun, was den Facebook-Usern präsentiert wird. Nicht nur die Meldungen von Freunde, sondern Werbung, Werbung und nochmals Werbung.

Google Werbung ist nützlicher.

Ein Klick kostet zum Beispiel 1 EUR.
Diesen 1 EUR bezahle ich gerne, denn ich weiß:
Jemand hat in diesem Moment ein Problem oder eine Frage, die ich mit meinem Angebot lösen kann.

Ich glaube, Facebook-Werbung ist teuer. Viele Menschen bezahlen mit ihrer Aufmerksamkeit mit.

Na und?
Hauptsache meine Werbung ist profitabel…
Kann sein. Mein Ziel ist es ganz klar, profitabel für meine Kunden zu sein.

Doch vielleicht lohnt es sich, ein bisschen länger nachzudenken.

Es macht einen Unterschied, ob Du vor allem und in erster Linie nützlich bist für die Menschen und die Welt.
Oder ob Du vor allem und in erster Linie profitabel sein willst. Und Dir die größere Perspektive dabei egal ist.

Und Deine Entscheidung darüber berührt nicht nur Deinen Geldbeutel, sondern noch wichtigere Dinge, die sich mittelfristig enorm auf Deinen Geldbeutel auswirken:

Dein Mindset. Deine Strategie. Deine Positionierung.

Langfristig und meistens sogar mittelfristig ist es unschlagbar profitabel, nützlich zu sein. Und achtsam. Und emphatisch. Und fokusiert.

 

Minimalistische Website: Was ist das Minimum, mit dem Deine Website funktioniert?

Von Markus Bühler | 30. November 2016

Neulich habe ich in Google nach einem Fach-Arzt gesucht.

Dann habe ich einen Arzt mit eigener Website entdeckt.

Die Website ist technisch veraltet. Keine Responsiveness. Kein modernes Design.

Und dennoch bin ich innerhalb von 1 Minute überzeugt, dass dieser Arzt perfekt geeignet ist.
Was sich später auch bestätigt.

Auf der Startseite sehe ich ein überaus symphatisches Foto des Herrn Doktors.
Auch das Team-Foto wirkt symphatisch und authentisch.
Bei den Leistungen sehe ich neben der Qualifizierung noch, dass sich der Mann auch mit Naturheilkunde beschäftigt hat.
Und tollerweise sehe ich gleich auf der Startseite und unübersehbar die Sprechstunden und die Kontaktdaten.

4 mal JA, 0 mal NEIN.

Kein Suchen nach notwendigen Informationen.
Kein Fragezeichen im Kopf.
Keine Ablenkung.

Vorbildlich.

Was ist das Minimum, mit dem Deine Website funktioniert?

Wenn Du diese Frage beantworten kannst, dann kennst Du Deine Kunden. Dann weißt Du, auf welchen Werten Dein Business steht. Dann kennst Du Dein Epizentrum.

„Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.“
Antoine de Saint-Exupéry

 

3 wertvolle Gewohnheiten, die mittelfristig den Erfolg Deiner Website signifikant erhöhen!

Von Markus Bühler | 3. November 2016

Gewohnheit 1: TESTEN
Die Chance, mit einmaligen Tests große Fortschritte zu erzielen, ist verschwindend gering. Man liest zwar immer wieder von spektakulären Ergebnissen, aber das liegt daran, dass solche Erfolge eben gerne berichtet werden. Und die mehrheitlich unspektakulären Ergebnisse eben nicht sexy genug sind, um ein großes Tratra zu veranstalten.
Die Chance, mit regelmäßigen Tests mittelfristig große Fortschritte zu erzielen, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Du machst ständig Tests und optimierst: Deine Startseite, Deine Blog-Titel, Deine Pop-Ups und Opt-in-Formulare, Deine Überschriften, Deine Danke-Seiten, Deine Emails, Deine Newsletter-Titel.
Jedesmal gewinnst Du zahlenbasierte Erkenntnisse und machst einen kleinen Schritt nach vorne. Und kleine Schritte summieren sich.

Gewohnheit 2: ENTMÜLLEN
Entmüllen schafft Qualität. Du löschst nicht mehr aktuelle Blog-Beiträge und Deine Besucher lesen nur noch aktuelle und wertvolle Beiträge. Du gehst immer wieder über Deine Texte und kürzt diese woimmer möglich. Und Du hältst auch im WordPress-Administrations-Bereich Ordnung. Löschst überflüssige Plugins und nicht mehr verwendete Seiten.

Gewohnheit 3: EIGENE WEBSITE BESUCHEN
Wenn Du Deine Website regelmäßig selbst besuchst und dadurch immer wieder die Perspektive des Besuchers einnimmst, dann gewinnt Deine Website kontinuierlich an Qualität.

Gewohnheiten sind etwas Tolles.
Ein bisschen wie der Zinseszins-Effekt (als es noch Zinsen gab).

Auf lange Sicht kannst Du damit unvorstellbare Ergebnisse erzielen.

 

 

Die Möglichkeit eines NEIN!s erhöht die Wahrscheinlichkeit eines (großen) JA!s

Von Markus Bühler | 27. Oktober 2016

Die Möglichkeit eines NEIN!s kann intensive JA!-Erlebnisse Deines Besuchers ermöglichen.

Beispiel Positionierung:
Du fokusierst Dich auf eine klare Zielgruppe und nimmst das NEIN! aller Menschen, die nicht zu Deiner Zielgruppe gehören, in Kauf.
Dafür bekommst Du ein großes JA! Deiner Zielgruppe, die sich bei Dir besonders gut aufgehoben fühlt.

Beispiel Ja/Nein-Buttons:
Du willst Deine Website-Besucher für eine bestimmte Handlung gewinnen. Zum Beispiel zum Eintragen in Deinen Newsletter.
Empirische Studien haben gezeigt, dass der Erfolg erhöht wird, wenn man zu dem gewünschten JA! auch eine NEIN!-Alternative anbietet.

Beispiel Mitglieder-Bereich:
Bestimmte Inhalte gibt es nur im (bezahlten) Mitgliederbereich. Du kommunizierst ein NEIN. Der Kunde bezahlt und erhält dafür den Zutritt.
Der empfundene Wert des Inhalts (=Ja!) ist erhöht.

 

„Das Unterbewusstsein versteht kein SIE!“

Von Markus Bühler | 12. September 2016

Erklärt mir eine befreundete Hypnose-Therapeutin.

Das bedeutet:

Wenn Du in Deinen Texten SIEZT, kommen Deine Worte tendentiell vor allem im Bewusstsein Deines Lesers an.
Wenn Du in Deinen Texten DUZT, kommen Deine Worte tendentiell sowohl im Bewusstsein als auch im Unterbewusstsein Deines Lesers an.

 

Wenn Du SIEZT:

  • kommunizierst Du vor allem mit dem Kopf Deines Leser
  • kommunizierst Du nicht so richtig auf Augenhöhe, Du hebst Deinen Leser auf eine andere Ebene
  • bewahrst Du einen Abstand zum Leser

Wenn Du DUZT:

  • kommunizierst Du mit dem Kopf und mit dem Bauch Deines Lesers
  • kommunizierst Du auf Augenhöhe
  • bist Du Deinem Leser näher und vertrauter

Beides hat Vor- und Nachteile.

Je nachdem, was Dein Ziel in der Kommunikation ist und wie Deine Zielgruppe denkt und fühlt, passt das SIE oder das DU besser.

Oder man kann auch an einer Stelle das SIE verwenden und an anderen Stellen das DU.

Zum Beispiel SIEZEN wir die Besucher unserer Website auf den normalen Angebotsseiten. Oder selbstverständlich auch, wenn sich jemand am Telefon meldet.
Und wir DUZEN im Bereich WISSEN, weil es uns an dieser Stelle wichtig ist, dem Leser nahe zu sein.

SIEZEN ist immer die sichere Variante.
DUZEN ist in Kombi mit einer passenden Zielgruppe eine mutige Variante.
Wenn man an einer Stelle SIEZT und an einer anderen Stelle DUZT, sollte man das klar kommunizieren und erklären.

 

Auf der Suche nach der eigenen Unverwechselbarkeit

Von Markus Bühler | 7. September 2016

Dein Fingerabdruck ist einzigartig.
Deine äußere Erscheinung vermutlich auch.
Oder kennst Du jemand, der eine vergleichbare Kombination mit sich rumträgt?
Die Kombination aus Deinem Gesicht, Deiner Stimme, Deiner Körper-Größe und -Konstitution, Deinen Augen, der Art wie Du gehst. Eben alles, was Dich äußerlich definiert.

Die eigene Unverwechselbarkeit im Business ist möglich, aber nicht vorgegeben.
Wenn Du sie anstrebst, dann musst Du sie suchen. Dann musst Du auf Entdeckungsreise gehen.

Meiner Meinung nach ist das ein lebenslanger und spannender Prozess.
Warum bin ich hier? Was treibt mich an? Welche Fähigkeiten habe ich? Wie kann ich meine Fähigkeiten nutzen? Welche Tools kann ich dafür einsetzen?

Ich finde diese Suche spannend und wichtig. Und ich will im Business nicht darauf verzichten.
Und zwar aus persönlicher menschlicher Sicht als auch aus der Sicht des eigenen Unternehmenserfolgs.
Denn je mehr ich mir auf die Spur komme, desto einfacher und leichter wird es, einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Weil die Energie da ist.
Und desto wahrscheinlicher ist es, dass ich in die richtige Richtung marschiere. In eine Richtung. Zu mir.

Websites sind ein hervorragender Ort, um der eigenen Unverwechselbarkeits-Kombination auf die Spur zu kommen.
Du wirst sichtbar. Für andere Menschen. Für Dich selbst.
Du erlebst, was ankommt und was nicht.
Du kannst experimentieren.
Mit jeder Dienstleistung. Mit jedem Produkt.

Deine Website ist ein Entwicklungs-Raum.
Eine Chance, Dich und Dein Business zu finden.

Empathievermögen: warum Du Empathie im Alltag üben solltest.

Von Markus Bühler | 22. August 2016

Dein Empathievermögen ist ein zentraler Erfolgsfaktor.

Wenn Du aus Kunden-Sicht und Websitebesucher-Sicht denken, fühlen und handeln kannst, dann ist das unschätzbar wertvoll für den Aufbau  eines erfolgreichen Unternehmens  und einer erfolgreichen Website.

Empathie ist außerdem eine Fähigkeit, die meinem Eindruck nach nicht sehr verbreitet ist. Die Menschen nehmen sich heutzutage sehr wichtig. Individualität liegt stark im Trend.

Im Durchschnitt ist deshalb vermutlich auch die Emphatie-Fähigkeit von Selbständigen und Unternehmen eher unterentwickelt.

Das bedeutet für Dich einen wichtigen Vorsprung, wenn Du Dich in andere Menschen eindenken und einfühlen kannst.

Nur wenn Du Empathie im Alltag übst, kannst Du es auch in nicht alltäglichen Situationen abrufen, z.B. auf Deiner Website.

Wenn Du Menschen begegnest, dann sieh Dich nicht mehr als Hauptrolle Deiner eigenen Geschichte, sondern als Nebenrolle in der Geschichte Deines Gegenübers.

Besonders in schwierigen (Konflikt-) Situationen ist das interessant und hilfreich.
Es ist entspannend, wenn Du nicht immer im Zentrum Deiner eigenen Aufmerksamkeit stehst.
Dein Ego wird kleiner und Du lernst mehr über die Menschen, die Dich umgeben.

Und ganz nebenbei erwirbst Du die Kernkompetenz Empathie.

Das ist ein Gewinn für alle:

  • Du kannst schwierige Situationen leichter meistern
  • Du lernst mehr über Deine Mitmenschen
  • Deine Mitmenschen fühlen sich besser verstanden
  • Deine Website wird besser
  • Dein Unternehmen wird besser
  • Du lernst mehr über Deine Kunden
  • Deine Kunden fühlen sich besser verstanden

Erfolgreiche Kommunikation: Betrachte jeden Satz, den Du auf Deiner Website schreibst, als TRANSAKTION!

Von Markus Bühler | 4. Juli 2016

Du schreibst. Dein Leser liest.
Solange er liest.

Solange er liest, seid Ihr in einem Austausch.

Dein Leser bringt seine Zeit und seine Aufmerksamkeit ein.
Das ist seine Währungen, mit denen er bezahlt. Beides sind knappe und wertvolle Ressourcen.

Was gibst Du ihm dafür?
Einen Satz? Einen klar verständlichen Satz? Einen klar verständlichen Satz mit Mehrwert? Einen klar verständlichen Satz mit Mehrwert und einem positiven Erlebnis?

Überlege Dir bei jedem Satz auf Deiner Website:
Würdest Du diesen Satz oder diesen Paragraphen kaufen?

Freundlich sein macht glücklich!

Von Markus Bühler | 30. Mai 2016

Es macht mich glücklich, wenn jemand freundlich zu mir ist. Noch einmal: ES MACHT MICH GLÜCKLICH. Wow. Eine wertvolle Erkenntnis. Ich bin ein zufriedener Mensch, aber nur selten glücklich.

Jemand schenkt mir ein Lächeln. Jemand schenkt mir seine volle Aufmerksamkeit. Jemand fühlt mit mir. Jemand bedankt sich bei mir für eine Selbstverständlichkeit.

Solche Situationen wirken häufig den ganzen Tag noch in mir nach.
Ich gehe dann fröhlicher durch die Welt.

Ich wäre verrückt, wenn ich das, was ich an mir selbst erlebe, nicht auch im Umgang mit anderen Menschen berücksichtigen würde.

Ich wäre verrückt, wenn ich Freundlichkeit nicht ganz oben auf meine Unternehmens-Agenda setzen würde.

(Viele Menschen und Unternehmen sind verrückt.)

„In the end only kindness matters.“ (Jewel, HANDS)