SEO: Soll ich alle Beiträge meines Blogs für Google optimieren?

Nein.

Du kannst zwar für alle Deine Blog-Beiträge krampfhaft nach einem passenden Keyword suchen, mit dem Du dann in Google gefunden werden willst.

Aber ich rate davon ab.

Ich empfehle Dir, Deine Blog-Beiträge in 2 Kategorien zu unterteilen:

  • Kategorie 1: Beiträge, in denen Du eigene Ideen und Gedanken kommunizierst, die Du wichtig findest.
  • Kategorie 2: Beiträge, in denen Du analysierst, was Deine Kunden interessiert und  dann für dieses Thema einen Beitrag schreibst

Ich optimiere nur Beiträge aus Kategorie 2 für Google. 

Hier macht die Optimierung natürlich sehr viel Sinn. Es beginnt mit der Analyse dessen, was Deine Interessenten bewegt. Also: Welche Suchbegriffe werden in Google eingegeben? Welche Probleme haben Deine Kunden? Welche Bedürfnisse? Welche Fragen?
Dafür nutzt Du ein Keyword-Tool (Empfehlung: KWFinder). Dann schaust Du, für welches dieser Suchworte Du gerne und kompetent einen Beitrag schreiben kannst. Und dann schreibst Du einen Beitrag und bringst Deine Suchworte unter.

Beiträge aus Kategorie 1 zu optimieren ist Zeitverschwendung.

Beiträge aus Kategorie 1 sind häufig innovative Beiträge. Du hast Gedanken, die Dir wertvoll erscheinen und schreibst darüber. Jetzt denkst Du von Deinen Gedanken aus und nicht mehr aus der Perspektive Deines Kunden. Natürlich könntest Du jetzt ein Keyword-Tool nutzen und analysieren, ob es nicht Suchworte gibt, die zu Deinem Thema passen. Aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Du keine sinnvollen Suchworte findest. Oder dass Du Deinen Beitrag dadurch verhunzt, dass Du Deine eigenen Gedanken nicht sauber und klar formulierst, sondern Dich nebenher noch für Google „verbiegen“ musst.

 

 

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