3 Hilfestellungen für befriedigende Entscheidungen

Ich beschäftige mich oft mit meinen Entscheidungen, denn die Qualität meiner (unzähligen) Entscheidungen bestimmt die Qualität meines Lebens. Genauso wie die Qualität der Entscheidungen in meinem Unternehmen die Qualität meines Unternehmens bestimmt. Genauso wie die Qualität der Entscheidungen auf meiner Website die Qualität meiner Website bestimmt.

Ich habe mir deshalb Gedanken gemacht, wie ich meine Entscheidungen gerne treffen will und diese Gedanken will ich mit dir teilen:

1.) Mehr Mut zu schweren Entscheidungen!

“Hard choices, easy life. Easy choices, hard life.”

Das ist ein Zitat von Jerzy Gregorek, einem beeindruckenden Menschen, um den es hier allerdings nicht gehen soll (Mehr Infos zu ihm findest du hier).

Schwere Entscheidungen, leichtes Leben.
Leichte Entscheidungen, schweres Leben.

Ich habe das Zitat vor einigen Wochen gelesen und es ist ein Zitat, das mir fast täglich in den Sinn kommt und mein Verhalten positiv beeinflusst.

Beispiele:

Soll ich das schwierige aber so wichtige Gespräch mit meiner Kundin oder meiner Partnerin wirklich führen, vor dem ich so viel Angst habe?
Das Zitat sagt: “JA!” und ich bin danach immer froh darüber.


Soll ich eine Kundin loslassen, die keinerlei Wertschätzung für meine Arbeit hat?
Absolut.

Soll ich kundenorientiert sein, auch wenn mich meine Kundenorientierung meinen Auftrag kostet?
“JA!” -> Schwierig, aber lohnend. Fürs eigene Gewissen, aber auch für die Reputation. Sogar der verlorene Kunde wird womöglich beeindruckt sein und anderen von Dir erzählen. Das habe ich schon mehrfach erlebt.

Soll ich mich mit meinem Unternehmen mutig in einer Nische positionieren, weil ich gemerkt habe, dass ich am liebsten nur mit ganz bestimmten Menschen arbeite? Auch wenn ich Angst habe, Aufträge zu verlieren?
Auf jeden Fall! So wirst Du als Experte sichtbar und fühlst Dich auch so, weil Du Dich wirklich spezialisierst!

Soll ich die Hälfte meiner Angebote rausschmeißen, weil ich mich dann besser fokussieren kann und alles einfacher wird für mich und meine Kundin?
“Ja!” –> Fokussierung ist immer lohnend. Mach einige Sachen richtig gut, natürlich am Besten die, die Du am liebsten machst, besten kannst und die sich gut verkaufen. Alles andere zerstreut nur – Dein Angebot (=Deine Attraktivität), Deine Arbeitszeit, Deine Energie.

Soll ich mein Workout machen, obwohl ich wenig Energie spüre und mich am liebsten auf den Sofa liegen würde?
“JA!” Keine Erklärung notwendig. Tu es und Du fühlst Dich besser.

Bedenke:

Es ist leicht, sich vor einem schwierigen Gespräch zu drücken.
Es ist leicht, eine Kundin zu behalten, auch wenn man kein gutes Gefühl dabei hat.
Es ist leicht, einen Auftrag anzunehmen, einfach weil man den Umsatz gut brauchen kann.
Es ist leicht, alles mögliche anzubieten, mit dem Gefühl, ja nichts zu verpassen.
Es ist leicht, Angebote zu behalten, in die man schon so viel investiert hat.

Doch die schwierigere Entscheidung ist in solchen Fällen doch fast immer die bessere!

Es ist wichtig, das wir zu diesen schmerzhaften Entscheidungen fähig sind. Denn das Maß, in dem wir Schmerzen aushalten können und unseren Weg weitergehen, bestimmt unsere Fähigkeit, uns und unser Leben zum Besseren hin zu transformieren…(ein genialer Ansatz, den ich von Leo Babauta lernen durfte). Dieser Gedanke hilft mir, Schmerzen leichter annehmen zu können, wenn ich vor wichtigen Entscheidungen stehe.

2 – Es ist wichtig, oft NEIN zu sagen

Ich habe mir angewöhnt, ganz oft erstmal nein zu sagen. Das klingt vielleicht erstmal nicht so attraktiv, ist aber auch eine dieser schweren Entscheidungen, die im Endeffekt alle Ja!s stärker und wichtiger machen.

Oft JA! zu sagen ist im Moment meistens einfacher. Aber was kommt dann?

Du sagst JA zu einem Auftrag, den du eigentlich gar nicht willst.
Du sagst JA zu einer Kundin, bei der du eigentlich kein gutes Gefühl hast.
Du sagst JA zu etwas sehr Verführerischem, von dem du weißt, dass es dir nicht gut tut.

Und dann hast Du den Salat.

„Yes is easier to say, no is easier to do.“ (Jason Fried)

Ein NEIN geht nicht so leicht über die Lippen, aber ich glaube, dass es das mächtigste Wort überhaupt ist. In ihm steckt auch die Kraft des JA!s, weil jedes NEIN gleichzeitig auch ein JA zu etwas anderem ist. Es ist der Mut zur Priorität, zum Fokus, zum gezielten Leben. Und das kommt allen zugute.

Hierzu noch ein Zitat von Warren Buffett:

„The difference between successful people and really successful people is that really successful people say no to almost everything.“

Als erfolgreichster Investor aller Zeiten weiß er wohl, wovon er spricht.

3.) Mach Deine „Ja!s” zu etwas Großem!

Wenn Du erstmal NEIN sagen kannst, kriegen Deine JA!s viel mehr Raum und Power. Das kompromisslose JA zur Kundenorientierung wird zum Fest. Das kompromisslose JA zu den passenden Kunden ein Genuss, der jeden Tag Lust auf Kundenkontakte macht. Das kompromisslose JA zum eigenen Angebot und Du wirst zu einem wahren Experten. Das JA zum eigenen Partner, zu den eigenen Kindern, zu sich selbst schafft erst die Energie, in der eine Beziehung sich wirklich positiv entwickeln kann.

Im Endeffekt soll die Kraft des NEINs so zu einem kompromisslosen JA zum eigenen Leben führen. Und nicht nur einfach “Ja”. Wenn schon JA!, dann aus ganzem Herzen.

“No YES. Either HELL YEAH or NO” (Derek Sivers)
(Ein großartiger Blog-Beitrag, unbedingt lesenswert)

Probier es einmal aus! Heute mal nur “HELL YEAHs” oder schlicht und einfach NEIN. Wie viel besser wird Dein Lebensgefühl sofort?

In diesem Sinne wünsche ich dir dreierlei:
Den Mut für schwierige Entscheidungen. Den Mut für das NEIN und die lebendige Entscheidung für ein volles JA! im richtigen Moment.

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