Stoische Unternehmer

Ich mag die stoische Philosophie.

Insbesondere die römischen Stoiker, die typisch römisch sehr handlungsorientiert und pragmatisch eingestellt waren. Mein Lieblings-Stoiker ist Epiktet.

Im Zentrum der stoischen Lehre steht die Maxime, sich auf das zu fokusieren, was im eigenen Machtbereich liegt. Außerdem sehen es die Stoiker als erste Pflicht des Menschen an, ein guter Mensch zu sein. Im Sinne des Gemeinwohls zu handeln, ist bei den Stoikern keine Option, sondern eine naturgegebene Pflicht. Tatsächlich wissen wir Menschen ja fast immer, was das richte in einer bestimmten Situation ist. Nur nicht immer tun wir dieses „Richtige“.

Der Stoizismus tut mir nicht nur als Mensch gut, sondern auch als Unternehmer.

Was heißt stoisches Unternehmertum?
Was bedeutet es, als Unternehmer im eigenen Machtbereich zu agieren und ?

Ein paar Beispiele:

  • Ich stelle meine Website ins Zentrum meines Online-Marketings. Sie gehört mir, ich habe die Macht, sie so zu gestalten wie ich will. Auch das Schreiben eines Newsletters finde ich gut, auch hier liegt die Macht bei mir. Ich kann entscheiden, wann und wem ich eine E-Mail sende
  • Ich verzichte wenn möglich auf Social Media. Hier bestimmen weitgehend die Menschen in den Sozialen Medien über meine Arbeit. Menschen, die ich nicht einmal wirklich kenne. Man muss sich zum Beispiel mit komplett irrelevanten E-Mails beschäftigen. Von Menschen, die nur ihr Netzwerk vergrößeren wollen. Deshalb habe ich zum Beispiel schon vor 10 Jahren meinen Xing-Account gelöscht und diese Entscheidung keinen Tag bereut.
  • In meinem Blog habe ich die Kommentar-Funktion deaktiviert. Sicherlich wäre die Meinung von Euch Lesern interessant, aber ich habe mich dafür entschieden, hier aktiv zu senden. Agieren statt reagieren. Wenn ich es für sinnvoll halte, schalte ich bei manchen Blog-Beiträgen auch mal die Kommentar-Funktion frei.
  • Ich telefoniere nur mit Termin. Auf meiner Kontakt-Seite findet sich keine Telefonnummer mehr. Somit werde ich nicht ständig durch mein Telefon unterbrochen und habe selber die Macht über meinen Tag und mein Leben. Ich kann fokusiert arbeiten. Ich kommuniziere auch gerne über E-Mails, weil ich selbst bestimmen kann, wann ich meine E-Mails anschaue und schreibe.
  • Benachrichtigungen schalte ich konsequent aus, egal ob in Windows, in Facebook, WhatsApp oder auf Websites. Offensichtlich versucht die ganze Welt, aktiv in mein Leben einzugreifen. Ich tue alles dafür, mich vor diesen Kräften abzuschirmen. Es ist interessant, wie viele Menschen bereitwillig Andere über die Qualität ihres Lebens bestimmen lassen. Wir sollten lieber geizig mit unserer Zeit sein, den sie ist sehr wertvoll.
  • Ich schaue nicht so sehr, was meine Wettbewerber machen. Stattdessen konzentriere ich mich lieber auf mich und meinen Machtbereich. Wie kann ich meine Kunden glücklich machen? Welche Probleme haben sie? Welches Angebot kann ich kreieren, um meine Kunden in die Sichtbarkeit zu bringen.
  • Ich richte mich unternehmerisch nicht auf Moden und Trends aus, sondern auf konstante Grundbedürfnisse. Denn Moden und Trends sind außerhalb meines Machtbereichs. Sie wechseln ständig. Was heute in ist, kann morgen schon wieder out sein. Langfristig ist es profitabler, wenn man sich auf Dinge konzentriert, die sich nicht verändern.
  • Es stellt sich nicht mehr die Frage, ob ich im Sinne des Kundennutzens arbeite oder nicht. Stattdessen sehe ich es als meine natürlich Pflicht, im Sinne des Kunden zu agieren. Kundennutzen vor Gewinnmaximierung. Dass dies ohnehin langfristig die besten Ergebnisse bringt, ist ein toller Nebeneffekt.

Dies sind nur einige Beispiele, wo die Stoiker mein unternehmerisches Denken und Handeln beeinflussen und leiten.

 

 

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